Auch in diesem Jahr steht Green IT wieder ganz oben auf der Schwerpunktliste der CeBIT. Anlaufstelle vor allem für Unternehmen ist Halle 8. Dort zeigen die Deutsche Messe AG, der Branchenverband Bitkom und das Bundesministerium für Umwelt (BMU) die Green IT World - dieses Jahr mit noch mehr konkreten Lösungen.
Halle 8: Green IT World
Die Green IT World wird ähnlich wie im letzten Jahr präsentiert, ist aber größer und vom "Village" zur "World" herangewachsen.. Nun geht es darum, Konzepte für Green IT in die Praxis zu überführen, so Bundesumweltminister Sigmar Gabriel in seinem online abgelegten Grußwort (PDF), das mit dem Titel "Von Schlagwort zur alltäglichen Anwendung" die Richtung vorgibt. Ziel sei es nun, die vorhandenen Best-Practice-Lösungen anzuwenden und das Einsparpotenzial grüner Technologie zu nutzen.

Viele IT-Bereiche lassen sich unter einem grünen Blickwinkel sehen: Die Ausstattung von Rechenzentren, stromsparende Prozessoren, Null-Watt-Geräte, grüne Suchmaschinen oder die Virtualisierung. Wer sich also auf der CeBIT informieren will, findet dort ein reiches Betätigungsfeld.
Unter den Ausstellern der Green IT World finden sich Unternehmen wie Alcatel-Lucent, EnBW, Fujitsu Siemens, Hitachi, IBM, Nokia-Siemens und Sun.
Die Themenschwerpunkte:
An allen Tagen gibt es ein Forum mit Vorträgen und Diskussionen, in dem 200 Personen Platz haben sollen. Für Mittwoch kündigen die Organisatoren eine Podiumsdiskussion über den „Green Tech Standort Deutschland“ an mit Prof. Klaus Töpfer und Vertretern von Roland Berger, Sun Microsystems und T-Systems. Der Freitag fokussiert Energiespar-Konzepte für Rechenzentren, die neuesten Entwicklungen zum Thema Kühlung, Virtualisierung und energieeffizienten Hosting-Umgebungen.
Das Wochenende steht unter dem Motto „Green IT @ Home und in Schulen“. Da gibt es dann Vorträge wie „Wie kann eine Website energieeffizient gestaltet werden?“ oder „Thin Clients in Schulen - Was geht?“. Das komplette Programm samt Hintergrüninformationen gibt es hier.
Auch in der Ausstellung sind Lösungen für Endkunden zu sehen, mit denen sie ihren Stromverbrauch im Haus messen können, zum Beispiel von ENBW Energie Baden Württemberg.